Projektwoche Vorarlberg 4ab

Projektwoche 4ab in Vorarlberg

Im Mai waren die Klassen 4a und 4b auf Projektwoche in Vorarlberg. Die Schüler und Schülerinnen hatten sechs lustige und lehrreiche Tage im Westen Österreichs wie auch der folgende ausführliche Bericht von Michael Viehböck (4a) bezeugt.

SchülerInnen bei der Fahrt in den BergSonntag (7.5.2023), Tag 1/6
Silberbergwerk Schwaz. Zuerst sind wir 800 m weit mit einer Lore in den Berg, wo vor 500 Jahren der größte Abbauort für Silber und Eisen war, gefahren. Seit dem Mittelalter bauten dort die Bergknappen täglich die Erze ab. Um das viele Wasser aus dem Bergwerk zu bekommen, baute man ein riesiges Wasserrad (Schwazer Wasserkunst).
Wirtschaftlich gesehen war der Schwazer Bergbau sehr bedeutend, da 85% des weltweiten Silbers von dort herkam. Insgesamt war das Bergwerk ungefähr 400 Jahre in Betrieb.

Montag (8.5.2023), Tag 2/6
Lünerseekraftwerk. Das Kraftwerk ist seit 1959 in Betrieb und wird heute noch zur Stromerzeugung verwendet. Hans Hugo hat das Wasserkraftwerk, in dem mit Hilfe von Peltonturbinen Strom erzeugt wird, entworfen.
Molkerei Metzler. Nach der Besichtigung des Lünerseekraftwerks fuhren wir weiter zur Molkerei Metzler, wo seit drei Generationen Käse hergestellt wird. Diesen durften wir nach der Betriebsführung kosten. Der Überrest der Käseherstellung (Molke) wird in der Molkerei Metzler zu Kosmetikprodukten verarbeitet.

Dienstag (9.5.2023), Tag 3/6
Affenberg Salem. Am Dienstag fuhren wir von Götzis am Bodenseeufer entlang nach Deutschland, genauer gesagt nach Salem. Hier befindet sich der Affenberg. Am Affenberg kann man nicht nur Affen, sondern auch Störche und Damwild beobachten.
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Am Nachmittag besuchten wir das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, welches von einem Verein betrieben wird, der eine Pfahlbausiedlung am Bodensee nachgebaut hat. Pfahlbau hatte in der Steinzeit mehrere Vorteile. Einerseits war es schwierig am Land Häuser zu bauen, da ganz Europa bewaldet war. Andererseits hatte man durch die Lage am Bodensee gute Handelsmöglichkeiten.

Mittwoch (10.5.2023), Tag 4/6
Bregenz. Nachdem wir am Vormittag aufgrund des Schlechtwetters ein interaktives Arbeitsblatt zu den Bregenzer Festspielen bearbeitet hatten, fuhren wir am Nachmittag in die Landeshauptstadt von Vorarlberg, genauer gesagt nach Bregenz. Das Festspielhaus befindet sich direkt am Ufer des Bodensees und die Bühne liegt direkt auf er Wasseroberfläche. Im Gegensatz zu den Pfahlbauten steht die Bühne nicht auf Holzpfählen, sondern auf einem Betonpodest. Auf der Tribüne können bis zu 7000 Zuschauer untergebracht werden. Momentan steht auf der Bühne das Bühnenbild von „Madame Butterfly“, jedoch wird das Bühnenbild alle 2 Jahre geändert. Nachdem wir die Seebühne beobachtet hatten, spazierten wir am Bodensee entlang in die Innenstadt und von dort aus in die Altstadt von Bregenz. Dort besuchten wir den Martinsturm.

SchülerInnen experimentieren im TechnoramaDonnerstag (11.5.2023), Tag 5/6
Technorama. Am Donnerstag fuhren wir in die Schweiz, ins Technorama in Winterthur. Zuerst hat jede/r an zwei von insgesamt drei Workshops zum Thema Radioaktivität, Stickstoff beziehungsweise DNA teilgenommen. Danach durften wir im ganzen Museum zahlreiche Experimente ausprobieren.

Freitag (12.5.2023), Tag 6/6
Bergiselschanze. Am letzten Tag fuhren wir nach Innsbruck zur Bergiselschanze, auf der jeden Winter einer von vier Wettbewerben der Vierschanzentournee stattfindet. Im Sommer wird auf Kunststoffmatten trainiert. Dazu wird die Schanze mit Wasser befeuchtet, damit man nicht gebremst wird. Im Winter springen die Athleten auf Schnee. Man kann mit einem Aufzug hinauffahren oder man bewältigt die 455 Stufen zu Fuß.

Text verfasst von Michael Viehböck, 4a (Text stark gekürzt)