Kennenlerntage 1AB

Kennenlerntage 1AB Königswiesen

1. Tag
Am 22.10. ging es los zu unseren Projekttagen nach Königswiesen. Als wir dann um ca. halb 10 mit dem Bus ankamen, brachten wir unser Gepäck ins Karlingerhaus, wo die Lehrer unsere Zimmer gebucht hatten. Dort war ein Höllengedränge. Weil es nur zwei Garderoben gab, besetzte die 1B die eine und die 1A die andere Garderobe. Da unsere Zimmer noch fertig geputzt werden mussten, gingen wir erst einmal in den Turnsaal und tobten uns aus. Dort konnte man sich zwischen vier Stationen entscheiden (Brettspiele, Turnsaalspiele, Tischfußball und Tischtennis). Es wurde durchgewechselt und jeder konnte zwei Stationen vor und zwei Stationen nach dem Abendessen machen. Um 22 Uhr sollte Bettruhe sein, doch viele hörten die anderen im Nachbarzimmer tratschen, ließen sich selbst davon anstecken und tauschten sich auch noch rege aus. So wurde es sehr spät, bis alle schliefen.

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2. Tag
Um 8 Uhr gab es Frühstück, dann machten wir uns auf zur Burg Rappottenstein. Dort genossen wir eine Führung durch die Burg. Wir kamen an vielen ausgeblichenen Wandmalereien vorbei. Da die Bilder schon sehr alt waren, durfte man auf keinen Fall fotografieren. Danach ging es hinunter in die Kerker. Der tiefe Hungerturm war furchterregend und man konnte sich fast nicht vorstellen, da drinnen zu hängen. Auch die Gefängnisse waren grauenvoll anzusehen. Der abenteuerliche Ausflug war zu Ende und wir fuhren weiter zu einer Papiermühle. Auf dem Weg dorthin fuhr der Bus durch kniehohes Hochwasser. Bei der Mühle angekommen, verzehrten wir unsere mitgebrachte Jause. Nach der kleinen Mittagspause machten wir uns auf in die Fabrik. Dort erklärte uns der Besitzer der Mühle, wie man Papier eigenhändig herstellt. Dazu schauten wir uns einen kleinen Film an. Nach der Einführung durften wir unser eigenes Papier schöpfen. Das Papier kam in eine Presse, wo 80 Prozent des Wassers ausgepresst wurde. Nach dem ereignisreichen Tag fuhren wir zurück in unsere Herberge. Dort gab es Abendessen.

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3. Tag
Nach dem Essen machten wir einen kleinen Rundgang, wobei uns eine Katze folgte. Danach fuhren wir mit viel Radau zurück zur Schule, wo uns die Eltern schon voller Freude erwarteten.

Die Projekttage waren für mich ein wunderschönes Erlebnis. Ich glaube, sie waren der Beginn einer tollen Klassengemeinschaft. Ich bin froh, dass es im Europagymnasium solche Kennenlerntage gibt und dass ich dabei sein durfte!

Laura Egginger (1B)