Bruessel

Brüssel 7F & 8F

Hätte man uns in der Zeit zwischen dem 2. und dem 6. Oktober nach unserer derzeitigen Adresse gefragt, so hätten man ziemlich treffend den Glas-Bus Nummer 12, der uns nach Belgien gebracht hatte, nennen können. In dieser Zeit „wohnten“ wir beinahe in diesem Vehikel. Uns, also einem Großteil der 7F und beinahe die gesamte 8F (unter den Fittichen des bewährten Professorenduos Fischer-Rainer, ergänzt durch Frau Professor Gornik) konnte nichts, nicht einmal die langen Busfahrten, die Freude an dieser halben Woche nehmen, und die hatte es in sich:

Begonnen hatte die Reise, wie schon so oft, auf dem Parkplatz vor dem BRG-Auhof, wo wir auf den Bus gewartet haben, der uns mit einer kleinen Verspätung aufgelesen hatte. Nachdem sowohl das Gepäck als auch die Menschen gut im Bus untergebracht waren, ging das Abenteuer los. Der Bus setzte sich also in Richtung Köln in Bewegung, wo wir die erste Nacht verbrachten. Dass die Fahrt nach Köln kein Honigschlecken werden würde, wurde auch den letzten spätestens nach der achten oder neunten Stunde Busfahrt klar. Nach gut und gerne elf Stunden Anreise checkten wir dann letzten Endes im Halbschlaf in unserem Hostel in Köln ein. Der Wunsch nach einem Bett stand zu diesem Zeitpunkt jedem einzelnen von uns ins Gesicht geschrieben.

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Am nächsten Tag ging es nach der Besichtigung des Kölner Domes weiter in Richtung Brüssel, wo wir am frühen Nachmittag ankamen und eine nette Stadtführung erlebten. Nachdem wir unser Gepäck ins Hotel gebracht hatten, hatten wir die Möglichkeit, auf eigene Faust Belgiens Hauptstadt zu erkunden. Mehrere Kleingruppen verbrachten somit den Abend auf verschiedenste Weise.

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Am Sonntag, also dem 4. Oktober, wurden wir nach Brügge, einer wunderschönen Kleinstadt im flämischen Teil Belgiens, chauffiert. Zwei sehr nette Stadtführer erwarteten uns bereits und zeigten uns das schmucke Städtchen, welches zurecht als ein Touristenmagnet gilt. Für viele war diese Stadt wohl das Highlight der Reise. Nach etwas Freizeit und einer ganzen Menge Fritten und Waffeln setzten wir unser „Ründchen“ quer durch Belgien fort. In Ostende, unserem nächsten Halt, lag das generelle Interesse wohl weniger bei der Stadt, sondern verlagerte sich dann doch eher aufs Meer, welches wir Oberösterreicher ja bekanntlich nicht sehr oft zu Gesicht bekommen. Hätten da nicht gewisse gesetzliche Richtlinien gegolten, dann hätten sich höchstwahrscheinlich auch ein paar wackere Mitreisende ein Bad im Atlantik genehmigt. So allerdings blieb es dann doch nur bei einigen nassen Füßen.

Wenn man jetzt glaubt, dass recht viel mehr an einem Tag nicht mehr unterzubringen ist, so war man noch nie mit Frau Professor Fischer und Herrn Professor Rainer unterwegs. Frei nach dem Motto „ein´ hamma noch“ nahmen eben genannte auch noch die Stadt Gent kurzerhand ins Programm auf. Bereut hat diese Aktion im Endeffekt wohl niemand, da wahrscheinlich kaum eine Stadt am Abend schöner sein dürfte als Gent. Insgesamt wird diese Stadt wohl jedem Beteiligten ganz gut gefallen haben.

Am folgenden Tag, dem Montag, besuchten wir die Kommission der Europäischen Union und bekamen dort, nachdem wir, sagen wir einmal, einen etwas beschwerlichen Hinweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Brüssels absolviert hatten, einen sehr kurzweiligen Vortrag in einem tollen Hörsaal. Zur Abrundung durften wir uns noch eine letzte wichtige belgische Stadt ansehen, und zwar Antwerpen, wo sich die meisten abschließend noch ein Menü in einem der vielen Restaurants genehmigten.

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Gegen Abend konnte man allgemein eine Tendenz beobachten, die in Richtung Nahrungsmittelhamsterkäufe ging, wobei es sich hierbei um die Sicherung des Essensbestandes für die Rückfahrt handelte.DSC02753
Nach der letzten Nacht in unserem Ibis-Hotel in Brüssel brachen wir in aller Herrgottsfrühe (aus der Sicht der Schüler) auf, um den langen Heimweg nach Linz zu beginnen. Nach knapp 14 Stunden Busfahrt war es dann soweit. Die Reise endete dort wo sie angefangen hatte – auf dem Parkplatz des BRG-Auhof.
Zum Leidwesen unserer Französischprofessorin kam „Fronsösisch“ wohl etwas zu kurz, dafür hatten wir die Möglichkeit, unser etwas eingerostetes Flämisch ein wenig aufzubessern. Es war für jeden Beteiligten bei dieser Reise etwas dabei und ich glaube, dass wir recht in der Annahme gehen, dass es ein tolles Erlebnis war und man sich sicherlich noch gerne und lange daran erinnern wird.

Hachelslach,
Michael Hötzendorfer (8F)
Sebastian Vera Barriga (8F)