Ich durfte heuer mit den österreichischen Finalisten zur Europäischen Physikolympiade fahren und es war eine tolle Erfahrung. Die 7. Europäische Physikolympiade fand vom 16. bis 20. Juni in Hannover mit 181 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 38 Ländern, davon zehn Gastländer aus der ganzen Welt, statt. Dabei wurden fünf Aufgaben, zwei Experimente und drei theoretische Aufgaben, bearbeitet.
Am ersten Wettbewerbstag, dem experimentellen Teil, mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl ein Magnetpendel untersuchen als auch die verschiedenen optischen Elemente einer Black Box bestimmen. Das Magnetpendel wurde inspiriert vom Gravitationswellendetektor GEO600 in Hannover, wo ein ähnlicher Aufbau für genauere Messungen sorgt. Am folgenden Tag ging es an das Lösen der theoretischen Probleme. Die Aufgaben drehten sich um eine thermooptische Linse, einen Ziegelstein zwischen zwei Platten und eine Wirbelstrombremse. Das österreichische Team lieferte eine großartige Leistung ab. Sie erreichten zwei „Honorable Mention“ und eine Bronze Medaille.
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Artikel von Fr. Prof. Heckmann
