Kennenlerntage 1

Schlechtes Wetter, tolle Kennenlerntage

Am Mittwoch, den 23.9.2015 standen wir um 7.10 Uhr abfahrtsbereit am Hauptbahnhof in Linz. Unser Klassenvorstand (Mag. Felix Pirklbauer) kam wieder einmal ganz „pünktlich“. Bevor wir zum Bahngleis kamen, musste jeder seinen Koffer gefühlte 100 Stufen hinaufschleppen. Als alle endlich im Zug saßen, konnten wir uns für eine Stunde ausruhen, bevor wir in Kirchdorf in den Bus umsteigen mussten. Nach eineinhalb Stunden kam die ganze 1 F am Lindenhof an. Herr Professor Pirklbauer teilte uns die Zimmer zu. Als alle auf den Zimmern waren, mussten wir unsere Betten beziehen. Gleich darauf folgte das Mittagessen. Zum Essen gab es Schweinsbraten mit Semmelknödel und Salat. Nach dem Mittagessen mussten sich alle warm anziehen, denn wir gingen ca. 15 Minuten in der Kälte die Straße entlang. Als wir unser Ziel erreicht hatten, durfte die ganze Klasse ihre Jacken abgeben. Unser Professor erklärte uns, wo wir uns befanden. Wir waren im „Gerlinde Kaltenbrunner Museum“. Sie ist die einzige Frau die ohne Sauerstoffhilfe alle Achttausender bestiegen hat.

Nach einer anstrengenden Nacht kam am nächsten Morgen ein Bäcker. Er machte mit uns alle Arten von Gebäck. Das Gebäck durften wir zu Mittag essen.

Fr. Professor Kiesenhofer sagte uns dass wir am Nachmittag wandern gehen würden. Alle trafen sich eine Stunde später mit warmen Gewand in der Aula. Wir fuhren mit dem Bus zum Fuße des Wurbauerkogels, und gingen 35 Minuten auf den Berg hinauf. Oben angelangt, wurde mit Pfeil und Bogen auf Zielscheiben geschossen. Fürs Runtergehen benötigten wir nur mehr 20 Minuten. Erschöpft fuhren die Kinder mit den Lehrern in die Herberge zurück und schleppten sich zum Abendessen.

Nach dem Abendessen blieben wir trotz Schlafenszeit noch sehr lange auf. Am nächsten Tag packten alle schon sehr bald in der Früh die Koffer. Wir mussten uns beeilen, denn es war schon spät. Alle sprinteten ins Erdgeschoss hinunter. Das Frühstück schmeckte wieder einmal köstlich. Danach gingen wir ein letztes Mal auf die Zimmer, wo die Jacken angezogen und die Koffer geschnappt und zum Bus getragen wurden, gaben dem Busfahrer die Koffer und gingen in den Garten des Lindenhofs. Dort erklärte uns dann eine Mitarbeiterin der Herberge, was wir nun machen würden. Es wurde ein Spiel namens „Lindenhofrallye“ gespielt. Alle wurden in Gruppen eingeteilt und auf einem Tisch war ein riesiger Spielplan ausgebreitet, darauf standen kleine Autos. Jedes Auto symbolisierte eine Gruppe. Man musste würfeln und die Zahl, auf die man gekommen war, musste im ganzen Garten der Jugendherberge gesucht werden.

Das Spiel dauerte zirka zwei Stunden. Danach ließen wir uns noch das Mittagessen schmecken. Nun durften wir endlich in den Bus und fuhren eine Stunde. In Kirchdorf stiegen wir wieder in den Zug um. Die Zeit verging wie im Flug und die Wiedersehensfreude war riesengroß.

Hackl Alexandra, Ella Biere, Emma Traxler und Katharina Zehetner