Sarah Schöllhammer (6F)
Krakau ist wunderschön. Wir besuchten die Stadt um die Weihnachtszeit herum, was für die Polen und Polinnen bedeutet: schmücken! Und zwar alles, was geht. Bäume und Ge-bäude werden mit glitzernden Kugeln und Lichterketten behangen und die Pferdekut-schen, die das ganze Jahr über Stadttouren ermöglichen, klappern noch mehr als üblich über das Pflaster. An jeder Straßenecke findet man künstliche Weihnachtsbäume und an-dere festliche Zierde und die Weihnachtsmärkte kann man schon aus weiter Ferne sehen, riechen und hören. Und auch das Shoppingcenter, das wir besuchten blieb nicht ver-schont, denn in seinem Erdgeschoß saß der verkleidete Weihnachtsmann neben Wichteln und Rentieren und wartete auf die Kinder, wie man es aus amerikanischen Weihnachts-filmen so kennt. Auch wenn das alles etwas (oder etwas viel) übertrieben sein mag, sah es trotzdem wunderschön aus und man hatte viel zu sehen.
An einem der vier Tage, die wir dort waren, konnten wir eine Demonstration am “main square“ miterleben. Wir wussten zwar nicht, worum es geht, aber wir haben uns von Be-wohnern erklären lassen, dass es sich dabei um eine Demonstration gegen die Regierung handelte.
An einem Tag besuchten wir das nahe gelegene Konzentrationslager Auschwitz–Birkenau, doch mir fällt es schwer, die Eindrücke, die ich mir von dort mitnahm, in Worte zu fassen, da es einfach unmöglich ist. Abgesehen davon, obwohl es meiner Meinung eine wertvolle Erfahrung war, war die kurze Reise nach Polen ein wundervolles Erlebnis.